FAQs – Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu Beratung, Energiesystemen, Service, Reparatur und Lithium-Technologie bei Transwatt.
Wie kann ich Kunde werden?
Geschäftskunden (B2B) können direkt telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen und als Fachhändler, Integrator, OEM- oder Projektkunde betreut werden.
Endkunden (B2C) können sich gern direkt an Transwatt wenden oder werden auf Wunsch an einen geeigneten Fachpartner vermittelt.
Wenn ihr überwiegend B2B arbeitet – wie könnt ihr mir als Endkunde helfen?
Transwatt berät Endkunden gerne im Vorfeld eines Kaufs, um gemeinsam die passende Lösung zu definieren.
Für bereits installierte Systeme ist in der Regel der verkaufende oder einbauende Betrieb der richtige Ansprechpartner.
Bei Neuprojekten, Erweiterungen oder Umrüstungen, die gemeinsam mit Transwatt geplant werden, unterstützen wir selbstverständlich gern.
Welche Energiesysteme bietet Accusysteme Transwatt an?
Transwatt plant und liefert individuelle Energiesysteme für stationäre, mobile und industrielle Anwendungen, darunter:
- Solarstromspeicher für Wohngebäude und Gewerbe
- Autarke Inselanlagen
- Hybridgeneratoren
- Mobile Stromsysteme für Fahrzeuge und Boote
Kann ich Produkte direkt bei Transwatt kaufen?
Ja. Der Direktverkauf erfolgt in Verbindung mit Beratung, Systemplanung oder Einbau.
Einbauten und Nachrüstungen werden in der eigenen Werkstatt durchgeführt oder über qualifizierte Partnerbetriebe abgewickelt.
Gibt es Händler oder Werkstätten in meiner Gegend?
Ja. Transwatt arbeitet mit einem Netzwerk aus Fachhändlern, Integratoren und Werkstätten zusammen.
Gerne vermitteln wir einen passenden Partner in Ihrer Nähe oder führen Einbauten direkt bei Transwatt durch.
Bekomme ich Unterstützung bei der Auslegung von Systemen?
Transwatt unterstützt bei der technischen Systemauslegung für B2C-, B2B- und OEM-Anwendungen, zum Beispiel bei der Dimensionierung von Batterien, Wechselrichtern und Ladesystemen. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.
Gibt es projektspezifische Lösungen?
Ja. Für B2B- und OEM-Kunden bietet Transwatt projektspezifische Lösungen wie:
- Kundenspezifische Systemkonfigurationen
- Vorfertigung von Baugruppen
- Kleinserienfertigung
- Skid-Mounted-Systeme
Macht Transwatt auch Einbauten oder Montagen?
Ja.
Für B2B-Kunden bietet Transwatt OEM-nahe Systemintegration inklusive Vorfertigung, Kleinserienfertigung und projektspezifischer Einbauten.
Für Endkunden (B2C) stehen ebenfalls eigene Werkstattkapazitäten zur Verfügung.
Unterstützt Transwatt die Inbetriebnahme?
Ja. Transwatt unterstützt die Inbetriebnahme durch technische Einweisung, Parametrierung, Remote-Support sowie projekt- und OEM-bezogenen Support.
Wie nehme ich an Schulungen teil?
Schulungen richten sich an aktive B2B-, Partner- und OEM-Kunden.
Für OEM-Kunden werden auch kundenspezifische Schulungen für eigenes Personal oder angeschlossene Händler angeboten.
Zu den Schulungsterminen und weiteren Informationen.
Wie läuft der Gerätereparatur-Prozess ab?
Für Service- oder Reparaturanfragen ist vorab eine RMA-Anmeldung erforderlich.
Füllen Sie dazu das vorgesehene Kontaktformular aus.
Welche Garantie- und Gewährleistungsbedingungen gelten?
Die Garantie ist abhängig vom jeweiligen Hersteller und Produkt.
Beispielsweise gewährt Victron Energy auf elektronische Geräte in der Regel 5 Jahre Herstellergarantie.
Welche Normen und Zertifizierungen erfüllen die Produkte?
Alle angebotenen Produkte verfügen über die für die bestimmungsgemäße Verwendung erforderlichen Zulassungen und Zertifizierungen.
Können bestehende Systeme erweitert oder modernisiert werden?
Ja. In der Regel sind Erweiterungen oder Modernisierungen möglich, vorbehaltlich einer technischen Prüfung im Rahmen eines Neuprojekts oder einer geplanten Erweiterung. Wir beraten Sie gerne über die individuellen Möglichkeiten.
Sind Serienlieferungen und langfristige Verfügbarkeiten möglich?
Ja. Für Projekt-, Serien- und OEM-Anwendungen ist eine langfristige Verfügbarkeit in der Regel gewährleistet.
Bei Produktabkündigungen folgt üblicherweise ein Nachfolgeprodukt mit gleichen oder erweiterten Funktionalitäten.
Welche Unterstützung gibt es nach Projektabschluss?
Auch nach Projektabschluss steht Transwatt mit technischem Support, Remote-Support, Ersatzteilversorgung sowie Service- und Reparaturabwicklungsprozessen zur Verfügung.
Transwatt ist das bundesweit einzige autorisierte Victron Repair Center in Deutschland und führt Reparaturen sowie Serviceleistungen für Victron-Produkte direkt in der eigenen Werkstatt durch.
Der Umfang der Unterstützung richtet sich nach Produkt, Projekt und vereinbarten Leistungen.
Sind Lithiumbatterien die bessere Alternative?
Vergleicht man eine Lithiumbatterie mit einer wartungsfreien Bleibatterie (GEL/AGM), die beide eine vergleichbare nutzbare Kapazität bieten sollen, zeigen sich deutliche Unterschiede.
Wartungsfreie Bleibatterien sollten in der Regel nur bis etwa 50 % entladen werden. Zudem sinkt die tatsächlich verfügbare Kapazität bei höheren Entladeströmen durch den Peukert-Effekt. Auch Temperaturen unter 25 °C können die nutzbare Kapazität zusätzlich verringern.
Werden diese Faktoren berücksichtigt, ergeben sich bei Bleibatterien unter anderem folgende Nachteile:
- geringere tatsächlich verfügbare Kapazität
- hohes Gewicht
- vergleichsweise geringe Zyklenzahl
Bei Lithiumbatterien gilt dieser Effekt in dieser Form nicht. Die verfügbare Kapazität ist weitgehend unabhängig von der Entladestromstärke, der Temperatureinfluss ist geringer und die nutzbare Kapazität deutlich höher.
Weitere Vorteile einer Lithiumbatterie sind:
- geringes Volumen
- geringe Selbstentladung
- sehr kurze Ladezeit
- kein Memory-Effekt – Teil-Ladungen sind zulässig
- keine Sulfatierung
- deutlich längere Lebensdauer
Die höheren Anschaffungskosten relativieren sich oft schnell, wenn man die deutlich höhere Lebensdauer und Nutzbarkeit berücksichtigt.
Warum ein Batteriemanagementsystem (BMS)?
Ein Batteriemanagementsystem (BMS) übernimmt wichtige Schutz- und Überwachungsfunktionen:
- Zellenausgleich
- Schutz der Zellen vor Unterspannung durch rechtzeitiges Abschalten der Last
- Schutz der Zellen vor Überspannung durch Reduzierung des Ladestroms oder Abschalten des Ladevorgangs
- Abschalten des Systems im Falle einer Übertemperatur
Ein Batteriemanagementsystem ist für die Verhinderung von Schäden an großen Lithiumbatterie-Bänken unverzichtbar.
Vorsicht Tiefentladung!
Wenn die an der Zelle anliegende Spannung auf einen zu niedrigen Wert fällt oder zu stark ansteigt, kann eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie dauerhaft beschädigt werden.
Bei Blei-Säure-Batterien kann eine Tiefentladung ebenfalls zu Schäden führen, allerdings häufig nicht sofort. Je nach Batterietyp und Marke kann sich eine Blei-Säure-Batterie unter Umständen noch erholen.
Die Zellen einer Lithiumbatterie führen am Ende des Ladezyklus keinen automatischen Ausgleich durch. Daher ist ein Zellenausgleich erforderlich, um die Batterie langfristig sicher und zuverlässig betreiben zu können.